Malaria
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Aktion Moskitonetze

Die Stiftung faaba will in einer breit angelegten Aktion wirkungsvolle Malariaprophylaxe betreiben und mit Ihrer Hilfe so viele Familien wie möglich mit Moskitonetzen versorgen. Ein Moskitonetz kostet mit allem drum und dran ca. 25.-Fr. Sie können nun mit einer Spende von 25.- Fr. einer Person für 5 – 10 Jahre (Haltbarkeit der Netze) viele Malariaattacken ersparen und im Extremfall sogar sein Leben retten. Mit 150.- Fr. können sie es einer ganzen Familie ermöglichen, sich wirkungsvoll zu schützen. (meist sind mehrere Kinder unter einem Netz)

Wie wirkt sich Malaria aus?
Die Erreger von Malaria vermehren sich in den roten Blutkörperchen des Menschen und zerstören diese dadurch. Die erkrankte Person leidet an hohem Fieber. Neben den Fieberanfällen, die zeitweise von Schüttelfrost begleitet werden, können auch Kopf- und Gliederschmerzen, sowie Durchfall auftreten. Die Malaria führt also zu einer zunehmenden Schwächung des Körpers und in schwereren Fällen zu Blutarmut, Nierenversagen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod.

Wie kommt es zu einer Ansteckung?
Alle Malariaerreger durchlaufen einen Teil ihrer Entwicklung in Stechmücken (der Anophelesmücke). Saugt eine solche Stechmücke Blut von einem Menschen, gelangt der Malariaerreger in den Blutstrom des Menschen. Nicht infizierte Mücken können die Malariaerreger wiederum über das Blut eines infizierten Menschen aufnehmen und so die Krankheit wieder auf andere Menschen übertragen.

Wie leben Anophelesmücken?
Bei allen Anophelesmücken saugen nur die Weibchen das Blut von Tieren und Menschen. Sie benötigen das Blut für die Entwicklung der Eier. Diese sind sehr klein, und werden in stehendem oder fliessendem Gewässer abgelegt, ein Rest Wasser in einer leeren Konservendose reicht schon (in der Regenzeit ist die Ansteckungsgefahr am grössten). Nach kurzer Zeit ist aus dem Ei die Larve und aus der Larve wiederum eine neue Generation Mücken entstanden die sich an einem erkrankten Menschen oder Tier infiziert und die Krankheit so wieder weiterverbreitet.

Prophylaxe
Die Mücken sind vor allem dämmerungs- und nachtaktiv und stechen tagsüber kaum. Mit relativ einfachen Mitteln kann man daher schon einen recht guten Schutz erzielen, und zwar indem man in der Dämmerung lange Kleider trägt und zum Schlafen ein Moskitonetz über dem Bett aufhängt. Das Moskitonetz mit seiner sehr guten Schutzwirkung ist jedoch für grosse Teile der armen Landbevölkerung fast unerschwinglich. Ein weiterer Vorteil von Moskitonetzen gegenüber von Medikamenten ist, dass keine der zum Teil massiven Nebenwirkungen auftreten kann.

Ein ganz herzliches vergelt’s Gott allen Spendern.
(Raiffeisenbank Andwil; PC 90-4893-5 Kto 1185724)